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Neues Leben nach dem U-Bahn-Bau

Stadt und KVB stellen erste Planungen für Plätze und Straßen über der Bahntrasse vor. Bonner Straße und Breslauer Platz sollen attraktive Stadträume werden.

 

Die Zeiten sind nicht günstig, um im
Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau positive Nachrichten unters Volk zu bringen. Und doch: KVB und Stadt möchten mit aufwändigen Montagen die Hoffnung verbreiten, dass es tatsächlich ein städtisches Leben nach dem U-Bahn-Bau geben kann. Mehr noch: Es soll sogar schöner werden als vor Baubeginn. Die Planungen für die Gestaltung der Platz- und Straßen- flächen über der U-Bahn sind 

abgeschlossen. Für die Bonner Straße, die es "besonders verdient" habe, so Baudezernent Bernd Streitberger, und den Breslauer Platz sehen die Bau- pläne "mehr Lebensqualität" vor. Für andere Bau- abschnitte wie den Kurt- Hackenberg-Platz, der tatsächlich einmal ein Platz werden soll, werden die Pläne nachgereicht.

 

Weil der Autoverkehr in der Innenstadt seit zehn Jahren nicht mehr zunehme und teilweise gar zurückgehe, ließen sich "mit behutsamen Schritten" die Flächen für Fußgänger und Radfahrer erweitern. Die Freiflächen bekommen mehr Aufenthaltsqualität, bringen Ordnung und Orientierung ins Stadtbild,

wirken großzügig und einladend. Beispiel Breslauer Platz: Die im Bau- stellenchaos noch riesig wirkenden U-Bahn-Zugänge sollen großstädt- isches Flair erzeugen, davor zieht sich ein großer Platz mit Wasserspiel und Lichtstelen zum Bahnhofseingang.


Hier ein paar Meter mehr Platzfläche, da ein bissehen mehr Ordnung in der Verkehrsführung, dazu hochwertiges Material für Bodenbeläge, Treppen- stufen oder Bänke - Streitberger ist davon über- zeugt, dass es gerade die vielen kleineren Maßnahmen sind, mit denen man den Stadtraum attraktiver macht, wenn man sie in einem Maßnahnenbündel zusammenfasst.

Das soll auch an der Bonner Straße funktionieren. "Das wird wieder eine ganz attraktive Straße werden", verspricht die Stadtverwaltung. Das würden auch die ersten Reaktionen der Hausbesitzer zeigen, die Sanierungen ihrer Hausfassaden und die Schließung einer Baulücke angekündigt hätten.

 

von Helmut Frangenberg

KSTA 11-06-2009

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